Den besten DSL-Tarif finden: 5 Tipps

By | April 26, 2016

Den besten DSL-Tarif für die eigenen Anforderungen zu finden, kann aufgrund der Vielzahl der Tarife mitunter ziemlich mühselig sein. Viele Internet-Provider werben darüber hinaus bei den beliebten Geschwindigkeiten mit den gleichen monatlichen Einstiegspreisen und hier lohnt sich ein genauer Blick auf die Details der Tarife. Die folgenden Tipps sollen dabei helfen, das beste Preis-Leistungsverhältnis zu finden und den richtigen Anbieter auswählen zu können:

Kostenlose Router

imac, tabletEinige Anbieter wie Vodafone, O2 oder Unitymedia können mit kostenlosen WLAN- Routern punkten, die während der Vertragslaufzeit vor allem in den Kombitarifen für Internet & Telefon enthalten sind. Diese sind meist von unternehmenseigenen Marken und weisen nicht so viele Funktionen auf wie zum Beispiel die FritzBox, reichen aber zum Surfen oder Telefonieren durch Voice over IP völlig aus. Eine FritzBox ist unter anderem dann zu empfehlen, wenn man ISDN-Telefone oder Telefonanlagen an den Router anschließen möchte. Einige der kostenlosen Router bieten außerdem im Gegensatz zur FritzBox keine Basis-Station für DECT Drahtlos-Telefone. 1&1, Tele Columbus sowie Kabel Deutschland bieten dagegen kostenlose DSL-Modems an, welche im Gegensatz zum WLAN-Router über ein LAN-Kabel mit dem Endgerät verbunden werden werden müssen. Wer zu dem gewünschten Tarif einen kabellosen WLAN-Router möchte, kann diesen meist für 2-3 Euro pro Monat mieten. Eine FritzBox wird bei Vodafone und Kabel Deutschland für 5 Euro im Monat zur Miete angeboten, bei O2 für eine Leihgebühr von insgesamt 30 Euro. Bei Congstar ist die FritzBox je nach Tarif zu Festpreisen von 50 bis 80 Euro erhältlich und kann nach Ende der Vertragslaufzeit behalten werden.

Einstiegspreise

Es fällt auf, dass immer mehr Internetanbieter mit günstigen Einstiegspreisen werben, die sich selbst für höhere Geschwindigkeiten zunächst nicht voneinander unterscheiden. Diese Preise können aber je nach Anbieter schon nach wenigen Monaten erhöht werden und es ist möglich, dass der Tarif eines anderen Providers einen niedrigeren effektiven Gesamtpreis hat, obwohl der Startpreis zunächst höher liegt. Einige Anbieter wie Kabel Deutschland oder Vodafone bieten inzwischen auch Tarife an, bei denen der Einstiegspreis für die gesamte Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten gilt und erst nach Vertragsverlängerung erhöht wird.

Einrichtungskosten

Bei einigen Providern fallen zusätzlich zum Tarifpreis Einrichtungskosten für den Internetzugang an, welche bei durchschnittlich 40-50 Euro liegen. Bei der Telekom betragen diese sogar rund 70 Euro und gelten für Neukunden oder im Falle eines Umzuges von Bestandskunden. Derzeit werden zum Beispiel bei 1&1, Tele Columbus oder O2 keine Kosten für die Aktivierung berechnet. Bei Unitymedia, Kabel Deutschland und Vodafone wird ein Bereitstellungsentgelt fällig, welches aber bei vielen Tarifen durch ein Startguthaben für Neukunden ausgeglichen wird.

Bonus

Einige Provider werben inzwischen mit einem Bonus beim Buchen eines DSL-Tarifs. Dieser wird bei Vertragsbeginn als Startguthaben auf die monatlichen Beträge angerechnet und die Beträge erhöhen sich meist je nach gewählter Bandbreite stark. So kann man derzeit zum Beispiel bei O2 bis zu 100 Euro zusätzliches Guthaben erhalten und bei Unitymedia sogar bis zu 200 Euro.

Wechselprämien

Auch Wechselprämien werden von immer mehr Anbietern ausgelobt. Diese sind keine klassischen Geldprämien, sondern der Grundbetrag für den neuen Tarif wird solange erlassen, wie der Kunde noch seinen Vertrag beim bisherigen Anbieter hat. So kann man als Kunde zum Beispiel trotz bestehendem Vertrag schon einen schnelleren Tarif beim neuen Anbieter nutzen, ohne doppelt dafür zahlen zu müssen. Die Angebote reichen von 6 Monaten Erlass auf die Grundgebühr wie bei Tele Columbus und Kabel Deutschland bis zu 12 Monaten bei Unitymedia.